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Mal ehrlich Mama: Unser Umgang mit Süßigkeiten im Kleinkindalter

Hallo meine Lieben,

Süßigkeiten machen Kinder froh und Erwachsene ebenso. Mhm, dieser Spruch kommt uns doch allen – wenn auch mit dem bekannten Markennamen – sehr bekannt vor, oder? Wenn man als Kind die ersten Süßigkeiten entdeckt, dann kann man gar nicht mehr genug von Ihnen bekommen. Schließlich sind sie kunterbunt verpackt und schmecken herrlich. Doch was ist eigentlich der richtige Umgang mit Süßigkeiten bei Kindern? Was ist noch gesund und wie viel sollte man verbieten? Heute möchte ich zusammen mit den tollen Blogger Mamas Regine von Raiseandshine und Lara von Momsfavoritesandmore dieser Frage nachgehen.

Mal ehrlich Mama: Unser Umgang mit Süßigkeiten im Kleinkindalter

Übrigens ist das der erste Post der Reihe „Mal ehrlich Mama“ und ich kann Euch schon jetzt versprechen, dass weitere spannende Themen folgen werden. Unten habe ich Euch die anderen beiden Blogger-Mamas verlinkt, sodass Ihr auch deren Ansichten zum Thema Süßigkeiten lesen könnt.

Der erste Geburtstag und die Frage nach der Torte

Nun aber zurück zum Thema. Als mein Sohn kurz vor seinem ersten Geburtstag stand, kam in mir zum ersten Mal der Gedanke auf, wie ich das mit den Süßigkeiten und generell auch mit ungesundem Essen denn so sehe bei meinem Kind. Die Oma fragte, ob sie zum ersten Geburtstag eine Torte backen dürfte und mein Sohn interessierte sich zunehmend für alles Essbare. Nun war der Zeitpunkt gekommen einen Entschluss zu fassen: Wie viele Süßigkeiten möchte ich meinem Sohn erlauben und ab wann?

Wie ich mich entschlossen habe

Zum ersten Geburtstag gab es keine Torte, sondern zuckerfreie Muffins – gesüßt mit Banane. Die Oma war enttäuscht, aber ich setzte mich durch, denn ich fand es einfach noch zu früh für den kleinen. Und so wurde bei uns nur mit natürlicher Süße aus Früchten gesüßt. Als mein Sohn dann in die Kita kam, passte ich meine Regeln an. Er durfte ab und an mal Kuchen probieren, ich backte ihm Kekse selber. Ich wollte, dass es etwas ganz Besonderes für ihn blieb.

Süßigkeiten in meiner eigenen Kindheit: Kein Tabu-Thema

In meiner Kindheit gab es eine Box mit Süßigkeiten, die frei zugänglich war für uns. Wir naschten gerne, machten aber auch viel Sport und ernährten uns auch sonst sehr gesund. Süßigkeiten waren für uns total normal und nichts besonderes. Ganz anders bei meiner Freundin: Bei Ihr waren Süßigkeiten sehr reduziert und sie bekam nur zu besonderen Anlässen mal einen Keks oder eine Tafel Schokolade. Wenn sie mich besuchen kam, war ihre erste Frage: Können wir Süßigkeiten essen? Für sie war das etwas ganz Besonderes und sie entwickelte einen richtigen Heißhunger darauf.

Aus diesem Grund habe ich meinem Sohn Süßigkeiten in Maßen erlaubt

Nun im Erwachsenenalter sind Süßigkeiten für mich nicht die Welt. Ich esse gerne mal Kuchen am Wochenende oder ein Eis. Manchmal gibt es auch Kekse, aber ich verzehre mich nicht jeden Tag danach.  Die besagte Freundin kämpft mit ihrem Gewicht, denn nun kann sie als Erwachsene selbst bestimmen, was sie isst und die heißbegehrten Süßigkeiten stehen weit oben auf der Liste. Gut, das mag vielleicht ein Einzelfall sein bei. Doch ich möchte auch erklären, wie ich mich selbst entschlossen habe den Umgang mit Süßigkeiten bei meinem Sohn zu regeln.

Kleinkindalter und mein Umgang mit Süßigkeiten

Er ist nun fast drei Jahre alt und wenn er beim Einkaufen mal ein Überraschungsei oder Gummibärchen haben möchte, dann erlaube ich ihm das auch. Aber ich achte darauf, dass stets nur eine Süßigkeit am Tag ist und er es bewusst genießt. Es gibt auch Tage, an denen fragt er gar nicht danach. Außerdem zeige ich ihm, dass man auch viel selbst machen kann. So haben wir die letzten Tage Joghurt-Eis mit frischen Erdbeeren selbstgemacht.

Welche Werte mir beim Thema Süßigkeiten wichtig sind

Für mich ist das der beste Weg. Ich möchte meinem Sohn beibringen, dass Süßigkeiten in Ordnung sind, wenn man sie in Maßen verzehrt. Er soll sich nicht mit Heißhunger danach verzehren, weil es strikt verboten wird zu Hause. Aber er soll sich eben auch bewusst werden, dass man davon Karies bekommen kann, es nicht gesund ist usw.

Nun bin ich aber sehr gespannt auf Eure Meinung. Wie seht Ihr das Thema Süßigkeiten?

MAL EHRLICH MAMA- weitere Beiträge

Hier könnt Ihr noch die Meinung der anderen beiden Blogger-Mamis lesen:

Raiseandshine

Momsfavoritesandmore

Über Birte Lissner

Hey Du, Ich bin Birte und meistere jeden Tag den Spagat zwischen Kind und Job. Nach meinem Studium mit Kind, bin ich nun Online Texterin. Auf meinem Blog möchte ich Euch mitnehmen in meine Welt - zwischen Modemädchen und junger Mama, zwischen Chanel Bag und Wickeltasche. Egal ob mit Kind oder ohne - fühlt Euch herzlich willkommen auf meinem Blog Ihr Lieben.

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4 Kommentare

  1. Liebe Birte,

    ich finde, du gehst da einen guten Weg. Ich mache das ganz ähnlich. Zum ersten Geburtstag gab es bei uns auch noch keine Torte. Inzwischen ist meine Große aber fünf und da darf es dann schon ein richtiger Geburtstagskuchen sein. Wobei ich wenige Kinder kenne, die auf klassische Torten stehen. Meine lieben Schoko-Rührkuchen! Natürlich mit Smarties oder Gummibärchen verziert 😉

    Liebe Grüße

    Regine

  2. Liebe Birte,

    ich finde deine Einstellung zu dem Thema Süßigkeiten sehr gut. Toll, dass ich dabei sein konnte.

    Liebe Grüße
    Sylvi

  3. Ich finde es auch sehr schwierig! Ich versuche meine Nichten und meinen Neffen immer zu verwöhnen, was oftmals nicht so gut ist, aber ich kann nicht anders

  4. Hallo Birte,

    ich finde es einen guten Mittelweg, den ihr da für euch auserkoren habt. Ich möchte es auch gern so handhaben, denn ich denke, zu viel ist genauso schlecht, wie das absolute verteufeln. In Maßen, dass ist es doch, was wir auch in anderen Bereichen lernen und lehren, oder nicht!? Und ein wenig was Süßes bringt niemanden um. Der absolute Verzicht hingegen kann schon zum Problem werden, siehe deine Freundin.

    Also absolut – Daumen hoch 🙂

    Liebe Grüße,
    Finja
    http://finjalarsson.de

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